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n Japan sind
die Wörter karoshi und karojisatsu neue Wortprägungen der Moderne: »Tod
durch Überarbeiten« und »Selbstmord durch Überarbeiten«.
"Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise
durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt
erklären, sondern vielmehr dadurch, daß die Gegner allmählich aus
sterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der
Wahrheit vertraut gemacht ist"
Kein Adler wird ein Elefant sein wollen und kein Elefant ein Adler.
Sie "akzeptieren" sich "selbst". Nein, sie akzeptieren sich noch nicht einmal selbst, denn das würde eine mögliche Ablehnung einschließen. Sie nehmen sich so an wie sie sind. Nein, sie nehmen sich auch nicht einmal so an, wie sie sind, denn das würde die Möglichkeit des Andersseins beinhalten. Sie sind einfach. Sie sind was sie sind was sie sind.
Fritz Perls
wer an den schatz des kopfes kommen will muss zuerst die herzen öffnen
Kennen Sie den Gömböc?
Dieses Wort leitet sich von dem ungarischen Wort "Gömb" ab – dieses steht für Kugel.
Ein Gömböc ist ein geometrischer Körper mit einer ganz besonderen faszierenden Eigenschaft. Dieser Körper besitzt genau zwei Gleichgewichtspunkte – einen unten und den zweiten oben an der Spitze. Noch nichts besonderes sagen Sie ? Jetzt kommt´s : Und nur der untere Gleichgewichtspunkt ist stabil.
Ein entsprechendes Bild finden Sie bei Wiki – Sie können auch einfach an Schildkröten denken, die keinen platten sondern einen spitz zulaufenden Panzer haben. Und nun kommen wir zum Kern.
Wegen dieser besonderen Form kann man die Schildkröten auf den Rücken drehen (das ist gemein) – aber die Schildkröte kommt dennoch recht bald wieder auf die Füße. Ähnlich wie der Gömböc – Körper. Egal wie man ihn hinstellt – er richtet sich aus jeder Situation auf und kommt am unteren Ende in ein stabiles Gleichgewicht.
Eine beneidenswerte Fähigkeit, die sich mancher Mensch auch wünscht. Egal wie einen das Schicksal (oder die Kollegen, die Familie, der Polizist bei der Verkehrskontrolle oder auch einfach das Finanzamt) dreht und wendet – man richtet sich nach gewisser Zeit immer wieder auf.
Einen schönen Hinweis wie dies in der Praxis aussehen kann liefert uns die buddhistische Sicht von Schmerz und Leid.
Hierbei wird der Schmerz als der objektiv vorhandene unabänderbare Vorgang definiert (bspw. wenn Ihnen Ihr Geldbeutel gestohlen wird). Das Leid ist das was wir als Menschen daraus machen – d.h. das Beklagen der Ungerechtigkeit der Welt. Das alles so schlimm ist. Und wir überhaupt immer alles verlieren. Und dass nur uns so etwas zustößt. Und man sollte vielen anderen Menschen davon erzählen. Sich über diese Ungerechtigkeit beschweren. Dann bekommt man vielleicht auch MITleid.
Und der Nutzen ? Keiner. Außer dass ich mir die folgenden Tage und Wochen verderbe und miesmutig durch die Welt schreite. Ein verlorener Geldbeutel ist eine Kleinigkeit? Dann wenden Sie einfach diese Systematik auf den Jobverlust, das Ende einer Beziehung, einen verlorenen Kunden und Ihre Schwiegermutter an
Noch besser und ausführlicher erklärt Ihnen das der Buddhismus-Ansprechpartner meines Vertrauens – mein lieber Kollege Martin Wedgwood.
Und nicht vergessen : Wenn Sie die böse Welt mal wieder versucht auf den Rücken zu drehen machen Sie es wie ein Gömböc oder die Schildkröten … mit den Beinen etwas zappeln … wieder auf den Bauch drehen … Beine raus … und weiter geht´s !
In der Süddeutschen Zeitung berichtet der Gründer von Pixar ( John Lasseter ) von seinen sieben Regeln um kreative Spitzenleistungen zu bringen, die ich hier in leicht abgewandelter Form wiedergeben möchte.
1. Es gibt nie nur eine gute Idee – sondern mindestens DREI.
Wer sich auf eine ( vermeintlich DIE ) gute Idee konzentriert, verengt viel zu früh sein Sichtfeld.
DREI gute Ideen erlauben den Blick über den Tellerrand.
Ach ja. Drei wirklich gute Ideen. So gut, dass man sich kaum entscheiden kann
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