Monatsarchiv für September 2008

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Trainerlexikon online …

Nach vielen Monaten ist nun endlich das Trainerlexikon online.

Hier finden sich Autoren wie Giso Weyand und Nadine Hamburger mit Ihrem Markenmanual, Verbandskollegen wie Gerd Kalmbach, Claus von Kutzschenbach oder Ute R. Schmidt ( nur um einige zu nennen ) zu einem bunten Themenmix aus der Welt des Trainings, Coachings und der Beratung.

Was ist die Zielstellung hinter dem Trainerlexikon ?

Die ursprüngliche Inspiration kam durch das Coachinglexikon von Christopher Rauen, das fokussiert über Ideen und Methoden aus dem Coaching-Bereich berichtet. Durch meine Arbeit im BDVT habe ich einen kleinen Einblick in die vielfältige Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen und vor über einem Jahr beschlossen, dass es auch hierfür eine Art Forum geben sollte um spannende Inhalte die bis zu diesem Zeitpunkt verstreut auf diversen Webseiten zu finden waren an einem zentralen Punkt verfügbar zu machen. Dies war der Beginn des Trainerlexikons.

Im Bereich KnowHow finden sich ausführlichere Themen aus der Praxis. Im Methoden-Bereich entsteht eine Sammlung einzelner Ideen und Trainingsmethoden die in Seminaren und Trainings eingesetzt werden können … natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit ;)

Geschrieben von Stefan Lapenat am 28. September 2008
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Zufrieden? Ja. Aber wie? Stabilisiert? Progressiv? Oder resignativ?

Zumindest sind dies einige der Kriterien der Studie "Gute Arbeit" des DGB.

Neben den Gallup-Studien aus den Jahren 2007 und 2008 zeigt sich hier das folgende Bild :

  • 40 % der Befragten sind progressiv zufrieden ( ich möchte meine Arbeitssituation verbessern ) ( 2007 : ebenfalls 40% )
  • 22 % sind stabilisiert zufrieden ( bin zufrieden – hoffe dass alles bleibt wie es ist ) ( 2007 : 23 % )
  • 17 % sind resignativ zufrieden ( man muss froh sein, überhaupt Arbeit zu haben ) ( 2007 : ebenfalls 17% )
  • 17 % sind konstruktiv unzufrieden ( bin unzufrieden – versuche meine Situation zu verbessern ) ( 2007 : 16 % )
  • 4 % sind fixiert unzufrieden ( bin unzufrieden – sehe keine Möglichkeit zur Verbesserung ) ( 2007 : 4 % )

Entsprechend verhalten sich auch die Ergebnisse zu den Aspekten "Stolz auf Arbeit" oder "Arbeit begeistert".

Aber was ist nun eine "gute" Arbeit ( in Anlehnung an die Skala des DGB ) ?

Bei den dort genannten Faktoren wie "Qualifizierungs- & Entwicklungsmöglichkeiten", "Möglichkeiten für Kreativität", "Informationsfluss", "Führungsstil" aber auch Dinge wie "Sinngehalt der Arbeit", "Arbeitszeitgestaltung" und "Arbeitsintensität" bin ich über den Aspekt "Gestaltung der emotionalen Anforderungen" gestolpert.

Wie kann nun meine Arbeit meine "emotionalen" Anforderungen abdecken ? In dem ich mein Setting entsprechend beeinflusse und gestalte.

Ein Hilfsmittel hierzu ist die Berücksichtigung meiner persönlichen Motive und Antriebe – denn wenn ich mich in einem Umfeld bewege, in dem ich tagtäglich meine Motive "zünden" kann, dann hat dies einen wesentlichen Einfluss auf das eigene Wohlbefinden – und somit am Ende des Tages die Arbeitsqualität und -quantität.

Hierzu noch ein Zitat, dass mir ein Kollege vor einiger Zeit zusandte :

"In meinem Job bekam ich mehr Gehalt als fast alle meine Freunde und Bekannten. Doch auf dem Weg zur Arbeit wünschte ich mir manchmal von einem Auto angefahren zu werden – nur um nicht ins Büro zu müssen."

Bevor es so weit kommt, werfen Sie doch vorher einfach mal einen Blick auf Ihre eigenen Motive …

Geschrieben von Stefan Lapenat am 6. September 2008
Abgelegt unter Business | 8 Kommentare