Monatsarchiv für Januar 2009

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Die Macht der Worte …

Wie machtvoll Worte sind, wird immer wieder dokumentiert -vor allem natürlich wenn es um das Thema "Wahrheit" geht …

  • "… und hat meinen Mund gemacht wie ein scharfes Schwert …" ( Jesaja 49,2 )
  • "Die Wahrheit kann auch eine Keule sein, mit der man andere erschlägt." ( Anatole France )
  • "Man sollte dem Anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, damit er hineinschlüpfen kann, und nicht wie ein nasses Tuch um den Kopf schlagen." ( Max Frisch )
  • "Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen." ( Georg Christoph Lichtenberg )
  • "Man soll die Wahrheit heiter sagen, denn dem Clown hört man lieber zu als dem Prediger." ( John Boynton Priestley )

Dies erhält gerade in den momentanen Zeiten noch mehr Bedeutung, wenn man bedenkt dass der 44. US-Präsident Barack Obama seinen Amts-Eid aufgrund eines Wortdrehers "sicherheitshalber" wiederholt hat – um auch wirklich auf Nummer Sicher zu gehen, dass er Präsident ist und bleibt ( was einige weitere Menschen auf der Welt ziemlich beruhigen wird … )

Durch Zufall bin ich auf die "word-cloud" ( hier habe ich darüber berichtet ) von Obama´s Antrittsrede gestossen … und diese im Vergleich zu der von Bush … oder auch Lincoln … aber seht selbst … ( den Gesamtartikel und alle Wortwolken gibt es bei readwriteweb )
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Geschrieben von Stefan Lapenat am 22. Januar 2009
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Vom Sinn und Un-Sinn

Die Presse berichtet tagtäglich von der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Leider jedoch nicht in den schillernden Farben der Regenbogenpresse sondern nahezu durchgängig in einer schönen Vielfalt von Grau, Mittelgrau, Mittelschwarz bis Schwarz – Tönen.

Hierzu fällt mir ein schöner Ausspruch im Rahmen meiner Coaching – Ausbildung an der EBS ein : "Es war für die Investbanker sicherlich unmöglich die Zukunft zu kennen. Aber sie hätten wissen müssen, dass sie die Zukunft nicht kennen können."

Wenn man jedoch die nachfolgende ( extrem vereinfachte ) Geschichte sich ansieht kommt die Frage hoch … war es wirklich so unabsehbar ?

Vermutlich ja wenn man – getrieben durch den Glauben, dass alles immer besser und schöner wird – davon ausgeht, dass die Volkswirtschaften auf einer langen ( und vor allem steilen und nach oben gerichteten ) Gerade unterwegs sind …

Doch nun zu Mandy und ihrer Bar …

Mandy besitzt eine Bar in Berlin-Kreuzberg.

Um den Umsatz zu steigern, beschließt sie, die Getränke der Stammkundschaft (hauptsächlich alkoholkranke Hartz-IV-Empfänger) auf den Deckel zu nehmen, ihnen also Kredit zu gewähren. Das spricht sich in Kreuzberg schnell herum und immer mehr Kundschaft desselben Segments drängt sich in Mandy´s Bar. Da die Kunden sich um die Bezahlung keine Sorgen machen müssen, erhöht Mandy sukzessive die Preise für den Alkohol und erhöht damit auch massiv ihren Umsatz.

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Geschrieben von Stefan Lapenat am 2. Januar 2009
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