Monatsarchiv für Dezember 2009

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Auf der Suche nach Zeit …

Das Jahr neigt sich – und da stellt man sich gerne folgende Fragen :

  • Wie konnte die Zeit so schnell vergehen ?
  • Wie viel Zeit habe ich gut genutzt ?
  • Wie viel Zeit hätte ich besser nutzen können ?
  • Und wie mache ich das ?

Auch hier scheint Amerika einen Schritt weiter zu sein – wie gerade die Dienstleister für “Virtuelle Assistenten” zeigen … wer diese oder ähnliche Services in Deutschland kennt – ich freue mich auf Rückmeldung in den Kommentaren :

Wenn dies nun alles so einfach zu sein scheint – warum fällt es uns dann oftmals schwer zu delegieren und loszulassen ?

Hier die Top 7 der “Anti-Delegations-Charts”

  • Wenn ich es mache, geht es schneller.
  • Wenn ich es mache, wird es besser.
  • Ich habe nicht die Zeit jemandem Anderen zu erklären wie es zu tun ist.
  • Ich bin der Einzige, der diese Aufgabe erledigen kann.
  • Ich traue keinem Anderen zu, dass er es erledigen kann.
  • Das letzte Mal als ich versuchte diese Aufgabe zu delegieren hat es auch nicht geklappt.
  • Und der Klassiker : Ich liebe diese Arbeit.

Und wie sind Ihre Anti-Delegations-Charts besetzt ?

Geschrieben von Stefan Lapenat am 29. Dezember 2009
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Meine vertonte Weihnachtsgeschichte

Es freut mich, dass mein lieber Freund und Kollege Hans-Jürgen Walter sich einmal wieder eine meiner Weihnachtsgeschichten vorgenommen und diese vertont hat.

Daher einfach in das Blog von Hans-Jürgen rein klicken und hier 8 Minuten Minuten entspannen und zuhören !

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr !

Dein / Ihr Stefan Lapenat !

p.s.1.

Hier geht´s zu meinen Weihnachtsnewslettern von .intelliconsult und MSAprofile.

p.s.2.

Hier gibt´s die Weihnachtsgeschichten “Weihnachtslogistik” und “Personalprobleme im hohen Norden” zum Nachlesen und -hören !

Geschrieben von Stefan Lapenat am 24. Dezember 2009
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Türchen 2009 8v8 : Gefahr ist eine Frage des Unterschieds …

Heiligabend. Ein 24ter eines Monats. Aber eben im Dezember. Und deswegen ist genau dieser 24te anders als andere 24te anderer Monate.

Es geht also um den Unterschied. Dinge aber auch Sachverhalte werden für uns wahrnehmbar, sobald sie sich unterscheiden. Dies ist die Grundlage meiner Arbeit im Coaching – Unterschiede sichtbar machen. Denn Unterschiede sind die Grundlage für Veränderung.

Sehr plastisch macht auch dies eine schöne Geschichte von Nossrat Peseschkian …

Ein Sultan war mit einem seiner besten Diener auf einem Schiff. Der Diener, der noch nie eine Seereise gemacht, mehr noch, der als Sohn der Berge noch nie die Wüste des Meeres erblickt hatte, saß im hohlen Bauch des Schiffes und schrie, jammerte, zitterte und weinte. Alle waren gütig zu ihm und versuchten, seine Angst zu besänftigen. Doch die Güte erreichte nur sein Ohr, nicht aber sein angstgepeinigtes Herz.

Der Herrscher konnte das Geschrei seines Dieners kaum noch ertragen, und die Seefahrt über das blaue Meer unter blauen Himmel machte ihm keine Freude mehr. Da trat der weise Hakim, sein Leibarzt, an ihn heran. “Königliche Hoheit, wenn Ihr es gestattet, kann ich ihn beruhigen.”

Ohne zu zögern, gab der Sultan die Erlaubnis. Der Hakim befahl nun den Seeleuten, den Diener ins Meer zu werfen, was diese mit dem Schreihals nur zu gerne taten.

Der Diener strampelte, schnappte nach Luft, klammerte sich an der Bordwand fest und flehte darum, wieder im Schiff aufgenommen zu werden. An den Haaren zog man ihn hinein. Von nun an saß er ganz ruhig in einer Ecke. Kein Wort der Angst war aus seinem Mund zu vernehmen.

Der Sultan wunderte sich und fragte den Hakim: “Welche Weisheit steckte in dieser Handlung?”

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Geschrieben von Stefan Lapenat am 24. Dezember 2009
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Türchen 2009 7v8 : Wer ist hier das Kamel ?

“Oh war ich ein Kamel.” Diesen oder ähnliche Sätze kennt man rund um das “Wüstenschiff”.

Und was haben Kamele nun mit Weihnachten zu tun ? Nichts. Denn bei der Karawane die zum Jesuskindlein pilgerte waren keine Kamele sondern Dromedare beteiligt.

Dennoch werden sie eine schöne Brücke für die heutige Geschichte sein …

Die Gläubigen kamen in Scharen, um die Worte des Propheten Mohammed zu hören. Ein Mann hörte besonders aufmerksam und andächtig zu, betete mit gläubiger Inbrunst und verabschiedete sich schließlich vom Propheten, als es Abend wurde.

Kaum war er draußen, kam er wieder zurückgerannt und schrie mit sich überschlagender Stimme: ” Oh, Herr! Heute morgen ritt ich auf meinem Kamel zu dir, um dich, den Propheten Gottes, zu hören. Jetzt ist das Kamel nicht mehr da. Weit und breit ist kein Kamel zu sehen. Ich war dir gehorsam, achtete auf jedes Wort deiner Rede und vertraute auf Gottes Allmacht. Jetzt, oh Herr, ist mein Kamel fort. Ist das die göttliche Gerechtigkeit? Ist das die Belohnung meines Glaubens? Ist das der Dank für meine Gebete?”

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Geschrieben von Stefan Lapenat am 20. Dezember 2009
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Türchen 2009 6v8 : Was passiert im Herz ?

In einem Führungskräfte-Training mit Claus von Kutzschenbach ging es u.a. um das Thema “Unternehmenskultur”.

Hierbei haben mich besonders die Aussagen “Kultur entsteht aus Handeln” und “Handeln orientiert sich an Kultur” zum Nachdenken angeregt. Und natürlich gibt es auch hier wieder eine schöne Geschichte …

Als jemand voller Stolz von den wirtschaftlichen und kulturellen Errungenschaften in seinem Land sprach, zeigte sich der Meister davon völlig unbeeindruckt. “Haben alle diese Errungenschaften die leiseste Veränderung in den Herzen deiner Landsleute bewirkt?” fragte er.

Darauf erzählte er von dem weißen Mann, der von Kannibalen gefangengenommen worden war, um später lebendig gebraten zu werden. Er staunte nicht schlecht, als er den Häuptling ein perfektes Englisch mit Harvard-Akzent sprechen hörte.

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Geschrieben von Stefan Lapenat am 16. Dezember 2009
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